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Mitgliederversammlung

Chef wird bestätigt, Jugend bekommt eine Stimme

 

BZ. 59 Minuten – also kürzer als ein Fußball- oder Handballspiel. Und selbst die Skurios Volleys konnten diesen Wert in ihrer so überlegenen Meistersaison kein einziges Mal unterbieten. Die Mitgliederversammlung des Stadtsportbunds Borken hatte am Mittwochabend eine neue Rekordmarke aufgestellt. SSV-Chef Josef Nubbenholt zog die Zügel an.

Routiniert wickelte er das Programm ab, redete nicht lange um den heißen Brei herum, nahm die wenigen Wortmeldungen „zur Kenntnis“ – und verspürt nach wie vor große Lust, den Sport und deren Vereine in Borken zukunftsfähig zu machen.

 

„Anpacken“ – dieser Begriff gehört zu Nubbenholts bevorzugten. Und Anpacken will er auch noch zwei weitere Jahre, was bei den Delegierten aus den Klubs auf ungeteilte Gegenliebe stieß. Sie bestätigten einstimmig Nubbenholt in seinem Amt, der nun ins 16. und 17. Jahr an der Spitze des SSV geht. Seine erneute Kandidatur hatte viel damit zu tun, dass er sich auf einem Weg befindet. Zwar mit einem Ziel vor Augen, aber einem noch nicht erreichten. Und seine erneute Wiederwahl bestätigte, dass die Vereine dem Netzwerker vertrauen und zutrauen, dass er die Prozesse nicht nur in Gang bringt, sondern auch vollendet. „Wir müssen uns fragen, wie die Vereine auf die Veränderungen reagieren können“, sagt Nubbenholt hinsichtlich der Abnahme von Vereinsbindung, des demographischen Wandels und des Rückgangs ehrenamtlicher Arbeit. Und das, nachdem die „Hardware“ wie neue Kunstrasenplätze, Sportanlagen- und Hallen-Sanierungen abgearbeitet wurden. In der zweiten Phase des Sportentwicklungsplans geht’s nun an die „Software“. Zum Beispiel Kostenersparnisse durch klubübergreifende Geschäftsstellen, neue, flexible und inspirierende Sportangebote in den Vereinen. Es gibt viele Ansätze und Ideen, aber eben auch Stellen, wo den Klubs der Schuh drückt. Und: Wo die gegenwärtige Situation in den Vereinen kein Modell für die Zukunft sein kann.

 

In der Veranstaltung machten aber auch die Klubvertreter deutlich, dass sie mitgenommen werden möchten in die Entscheidungsprozesse. Ebenso der Wille, dass man im Sinne der Zukunft des Sports in der Kreisstadt nicht durch die eigene Vereinsbrille sehen möchte, dass Rivalitäten unter den Klubs ausschließlich auf dem Platz für Spannung sorgen, aber nicht abseits davon für Spannungen. Allzu oft endet aber eben auch noch gegenwärtig „Zusammenarbeit“ an der Grenze des eigenen Sportgeländes. Auch diesbezüglich hat der Diplomat Nubbenholt mit seinem Vorstandsteam noch Bretter zu bohren.

 

Beim besten Willen nicht abzuwenden war dagegen das Minus im mittleren vierstelligen Bereich in der Jahresbilanz des SSV. „Der Triathlon und der Citylauf haben uns schmerzlich gefehlt“, sagt Nubbenholt über Einnahmequellen, die das Virus (vorübergehend) versiegen ließ.

 

Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden neben Nubbenholt auch weitere Mitglieder der SSV-Führung: Frank Lehnen als Geschäftsführer, Silke Mohrenz als zweite Beisitzerin, Manfred Lütjann als Sportabzeichen-Obmann und Kassenprüfer Wolfgang Salm. Aus der Taufe gehoben wurde derweil eine neue Position im Vorstand, die sich speziell um die Belange der Jugend kümmern soll. Ab sofort fungiert die 21-jährige Annabelle Nienhoff vom FC Marbeck als Jugendvertreterin als Bindeglied zwischen dem sportlichen Nachwuchs der Stadt und dem Vorstand. Ihr rief Nubbenholt nach ihrer Wahl zu. „Annabelle, nun heißt es arbeiten!“ Und man sah ihm die Freude an: über eine weitere Anpackerin.

 

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Veröffentlichung

Fr, 24. September 2021

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