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Bikepark neben Skater-Anlage geplant

BZ. Eigentlich schien schon alles klar zu sein: Der Asche-Sportplatz hinter dem Aquarius-Schwimmbad sollte in einen Bikepark umgewandelt werden. Nur einen kleinen Vorbehalt gab es bislang noch. Und der sorgt nun dafür, dass der Fahrrad-Parcours wohl doch woanders platziert wird. Das ursprüngliche Areal liegt neben der Trinkwassergewinnung im Trier. Die Untere Wasserbehörde hatte im Frühjahr zwar grundsätzlich grünes Licht für das Projekt gegeben, den Bau aber mit Bedingungen verknüpft. Zum Beispiel sollten keine wassergefährdenden Stoffe in die Baugrube eingebaut werden.

 

Jetzt teilt die Stadtverwaltung in einer Sitzungsvorlage für den heute tagenden Jugendausschuss des Stadtrates eine neue Entwicklung mit. Nach weiteren Gesprächen mit den Stadtwerken, die im Trier die Trinkwassergewinnung betreiben, sei deutlich geworden, dass es doch besser sei, den Bikepark woanders anzusiedeln und die Fläche des Aschesportplatzes zu renaturieren.

 

Einen neuen Standort für den Bikepark schlägt die Verwaltung auch vor. Direkt neben dem Skateranlage im Stadtpark soll er gebaut werden. Auf der anderen Seite des Fußweges befinden sich eine Freifläche und ein verwilderter Garten. 5300 Quadratmeter könnte die Anlage dort groß werden. Etwas kleiner als am bislang geplanten Standort. Dort standen 6000 Quadratmeter zu Verfügung.

 

Eine zeitliche Verzögerung sei durch die Umplanung bislang nicht entstanden, erklärt Stadt-Pressesprecherin Julia Lahann: „Der Bikepark soll weiterhin im Herbst ausgeschrieben werden und der Bau im Sommer beginnen.“ Mit dem neuen Standort seien auch die Jugendlichen einverstanden, die den Anstoß zum Bau eines Bikeparks gegeben hatten. Mit ihnen habe eine Ortsbegehung stattgefunden. Außerdem versichert die Verwaltung, die Jugendlichen weiter einzubeziehen.

 

Stimmt der Ausschuss heute dem neuen Standort für den Bikepark zu, will die Verwaltung weitere Gespräche mit den Stadtwerken über die Zukunft des Ascheplatzes hinter dem Aquarius führen. „Neben dem Trinkwasserschutz spielt auch eine ökologische Aufbereitung eine wichtige Rolle“, sagt Julia Lahann. Gespräche müssen aber auch mit den aktuellen Nutzern geführt werden. Die SG Borken hatte schon vor Monaten erklärt, einen Teil der Fläche für ein Kleinfeld und für Breitensport-Angebote weiter nutzen zu wollen. „Wir sind mit der SG Borken in Gesprächen, dass die bisherige, nur noch eingeschränkte Nutzung auf anderen Flächen stattfindet“, so Lahann. Ähnliches gilt für die Musikschule, die ein Gebäude am Rande des Sportplatzes für den Schlagzeug-Unterricht nutzt. Dafür sollen nach Vorstellung der Stadtverwaltung andere Räume gefunden werden.

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19.04.2021

Keine Bedenken gegen den geplanten Bikepark

 

BZ. Die Untere Wasserbehörde hat grundsätzlich keine Bedenken gegen den Bau eines Bikeparks auf dem Gelände des Asche-Sportplatzes hinter dem Aquarius-Schwimmbad. Die Einschätzung der beim Kreis Borken angesiedelten Behörde ist wichtig, weil die Stadt Borken das Vorhaben direkt neben der Trinkwassergewinnung „Im Trier“ realisieren möchte.

 

In einem Schreiben an die Stadt Borken hat die Untere Wasserbehörde aber einige Bedingungen formuliert, die bei der Umsetzung des Projektes eingehalten werden müssen. So dürfen in die Baugrube keine wassergefährdenden Stoffe eingebaut werden. Auch Bauschutt darf dafür nicht verwendet werden.

 

Auch der Döringbach, der nordwestlich der Grundstücksgrenze verläuft, ist ein Thema in der Stellungnahme. Ein fünf Meter breiter Gewässerschutzstreifen muss erhalten werden. Innerhalb dieses Schutzstreifens dürfen keine Anlagen errichtet werden. Eine weitere Bestimmung: Sollen für Geländeauffüllungen Recyclingstoffe verwendet werden, muss dies gesondert bei der Unteren Wasserbehörde beantragt werden.

 

Die Stadtverwaltung hatte bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass die Stellungnahme der Unteren Wasserbehörde im anstehenden Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt werde. Wann der Bau des Bikeparks mit unterschiedlichen Angeboten für Mountainbikefahrer beginnt, ist noch offen. Allzu lange dürfte es nun aber nicht mehr dauern, da die Finanzierung seit einigen Tage gesichert ist. Das Land NRW hat einen Zuschuss in Höhe von 101.000 Euro zugesagt. Diese Förderung deckt 90 Prozent der Kosten ab. Zehn Prozent übernimmt die Stadt Borken.

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10.12.2020

Nächste Etappe zum Bike-Park

 

BZ. Mit den Planungen für den Bike-Park soll es bald vorwärts gehen. Auf der Basis des von Jugendlichen in einer Projektgruppe erstellten Konzeptes wird sich nun ein Fachplaner mit der Thematik beschäftigen und einen Entwurf erarbeiten. Parallel dazu soll von der städtischen Bauordnung geprüft werden, ob der anpeilte Standort auf dem Ascheplatz hinter dem Aquarius geeignet ist. Dies kündigte die städtische Fachbereichsleiterin Katja Hoffboll am Dienstagabend im Jugendausschuss an. Zugleich soll ein Förderantrag auf den Weg gebracht werden.

 

Bei einem Bike-Park handelt es sich um einen Parcours für Mountainbiker, der idealerweise durch die Landschaft führt, aber auch auf einem dafür gestalteten Gelände angelegt werden kann.

 

Die Idee, unter Mitwirkung von Jugendlichen einen Bikepark zu bauen, war im Sommer 2019 ins Rollen gekommen. Zum Auftakt im Jugendhaus hatte die Stadt Szene-Prominenz aufgefahren. Profi Markus Schulte-Lünzum aus Haltern, seinerzeit Drittplatzierter bei den Deutschen Meisterschaften in der Kategorie Cross Country, hatte eine Reihe praxistauglicher Vorschläge parat. Die Anlage sollte einerseits Fortgeschrittene ansprechen, aber zugleich Anfänger nicht abschrecken, riet er. Von Vorteil sei es außerdem, wenn man vom Bike-Park aus direkt zu einer größeren Runde durch die Landschaft starten könnte.

 

Die Jugend-AG machte sich in den folgenden Monaten mit viel Elan an die Projekt. Bis zu diesem Herbst fanden bereits 27 Treffen statt. Im Frühjahr präsentierte die Gruppe der Stadtverwaltung und den Kommunalpolitikern ein selbstgebautes Modell mit all den Elementen, die ihrer Ansicht nach zu einem Bike-Park gehörten.

 

Im Oktober hatten sich jugendliche Biker gegenüber der BZ enttäuscht darüber geäußert, dass sich den ganzen Sommer über scheinbar nichts getan habe. Als Standort hatten die Jugendlichen selbst den alten Sportplatz nahe der Parkstraße vorgeschlagen. Dieser Standort sei ideal, weil dort keine Nachbarn gestört würden und er gut mit dem Bus erreichbar sei.

 

Das Sportplatzgelände soll nun auf seine Eignung abgeklopft werden. Eine endgültige „Verortung“ des Bike-Parks sei damit aber noch nicht verbunden, betonte Stadt-Pressesprecher Markus Lask gegenüber der BZ.

 

 

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Veröffentlichung

Di, 07. September 2021

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